Wo (Motor) TrA�ume wahr werden – Teil 1

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Ich glaube, es war so im Alter von 14 Jahren, da klebte ich mit Tesafilm das coolste Auto das ich bis dato je gesehen hatte an meine Kinderzimmerwand. Gleich neben dem Lego-Technik Truck und die Matchbox-Sammlung. Es war ein roter Lamborghini Countach. Eckig, fies, augenscheinlich schnell. Ein AutoA�dasA�aussah wie aus einem Star Wars Film.

Wie komme ich dazu gerade jetzt wieder von meinem Kinderzimmer-Poster-Traumauto zu reden?
Ganz einfach a�� ich stand endlich mal (fast hautnah) daneben! Wo? In Sinsheim, im Auto & Technik Museum. Das war auf meinem Jahresurlaub in Baden-WA?rttemberg ein a�zmust seea�?! So ergab es zumindest die Recherche in den Weiten des Internets.

Was ich schon vorab sagen kann: Es lohnt sich.

Wenn man die A6 in Richtung Sinsheim entlang brettert, fA�hrt man quasi direkt auf das Auto & Technik Museum zu. Es liegt gA?nstig an der Autobahn, direkt gegenA?ber des Hoffenheim-Stadions. FA?r Fussballfans und solche die es werden wollen: ein 1. Liga Fussballverein. Also zumindest wA�hrend ich dies hier schreibe. Das Auge bleibt sofort an den auffA�lligsten Merkmalen des Museums hA�ngen. In guter SchrA�glage erheben sich ein paar hundert Meter neben der Leitplanke zwei wunderschA�ne, schnittige Flugzeuge. Eine Concorde und eine Tupulew T-144. Meilensteine der Luftfahrtgeschichte. A?berschall-Passagierflugzeuge, HighTech, komplexe Technik a�� jeder Flug ein Ritt auf der Kanonenkugel. Mit Mach 2,23. Was das bedeutet? London a�� New York in weniger als 3,5 Stunden. Vmax = 2400 Kilometer pro Stunde. Das musste ich jetzt gerade mal laut vorsagen. Auf meinem Flug DA?sseldorf a�� New York saAY ich mir beispielsweise non-stop neun Stunden den Hintern platt.

ZurA?ck zum Sinsheimer Auto & Technik Museum. Es ist ein bisschen Playland, ein paar FahrgeschA�fte fA?r die Kids, ein IMAX 3D Kino, Schnellrestaurant. Es gibt alles was den gemeinen Touri und dessen Anhang sonst glA?cklich macht und wo er gerne sein Geld ausgibt. Wenn man das alles aber hinter sich lA�sst und die erste groAYe Halle des Museums betritt, dann merkt man schon:A�Hier bin ich im Technikhimmel gelandet.

BegrA?AYt wird man von einer wunderschA�nen weiAYen Corvette C1. Fragt mich jetzt nicht nach dem Baujahr. Sie war einfach nur schA�nA�undA�eine schA�ne Frau fragt man auch nicht nach dem Alter, welchen Sinn hA�tte das?

Man kann grob sagen, dass das Museum drei groAYe Kategorien zu bieten hat. Zum Einen sind es die Automobile, dann natA?rlich die Flugzeuge und, was ich so nicht erwartet hA�tte, eine riesige Sammlung an KriegsgerA�t und ZubehA�r.

Die unglaubliche Zahl an Exponaten beschert mir prompt eine gepflegte ReizA?berflutung. Das Auge weiAY nicht wo es hA�ngen bleiben soll. An jeder Ecke noch ein schA�nerer Wagen als der vorherige. Da ein pinker Elvis-Cadillac, direkt neben einem Audi Quattro Sport mit 700 PS. Es nimmt kein Ende.

Ich schwebe durch die Halle, ergebe mich den optischen Reizen und der Objekt-Erotik. Ich vergesse zu lesen, aber lesen sollte man, wenn man mehr zu den einzelnen AusstellungsstA?cken wissen mA�chte. Ich nehme mir vor, dies beim nA�chsten Besuch nachzuholen.

In der nA�chsten Halle schaue ich einem englischen SpA�hpanzer aus dem Zweiten Weltkrieg direkt in den Lauf der Bordkanone. Hier ist eine richtige kleine Szenerie aufgebaut. WWII in Afrika, deutsche und englische Fahrzeuge, MA�rser, Kanonen. Ich bin A?berfordert aber fasziniert. Den deutschen VW KA?belwagen erkenne ich, klar. Neben der friedlichen Kriegsszenerie, sofern das geht, A�sehe ich eine Vielzahl von Uniformen: EnglA�nder, Russen, Franzosen und vermutlich NVA. DazuA�jede Menge von den komischen Kreuzen, die man im Normalfall in Deutschland nicht mehr zu sehen bekommt.

Weiter gehtA�esA�im zweiten Teil!

 

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